Köln - Bei guten Wetterbedingungen haben die Jungen und Mädchen der Altersklasse 12 in Köln ihre NRW-Meister ausgespielt. Der GC Ford Köln hat sich als hervorragender Gastgeber gezeigt und den Jugendlichen einen Platz zur Verfügung gestellt, der ideal für diese Meisterschaft war.
Bei den Mädchen sicherte sich Sophie Witt vom GC Mettmann mit 82 Schlägen den Titel als NRW-Meisterin. Der Vorsprung auf die Verfolgerinnen war aber denkbar knapp, denn mit nur einem Schlag mehr kam Anna Lina Otten vom GC Erftaue auf Rang 2 und Amelie Kruse vom GLC Nordkirchen brauchte 84 Schläge, um die 18 Bahnen in Köln-Roggendorf zu gehen. Hinter dem Trio auf dem Siegertreppchen klafft eine Lücke. Luisa Vogt vom GC Teutoburger Wald Halle hat auf die Drittplatzierte mit 89 Schlägen schon einen beträchtlichen Rückstand.
Besonders spannend machten es die Jungen. Nach 18 Bahnen teilten sich der Marienburger Fredrik Eisenbeis und der Schmitzhofer Max Wilms mit jeweils 80 Schlägen die Spitze. Im Stechen musste Wilms die Favoritenstellung des Kölner Nachwuchsgolfers anerkennen. Frederik Eisenbeis hatte mit 8,7 immerhin eine um mehr als fünf Zähler bessere Stammvorgabe. Am ersten Extraloch ging das Stechen mit einem Par für den Kölner zu Ende, weil der Schmitzhofer ein Doppelbogey kassierte. Trotzdem verbesserte Max Wilms seine Stammvorgabe von 13,9 auf 11,8.
Die Bronzemedaille sicherte sich nach Kartenstechen Laurenz Rayermann gegen seinen Hubbelrather Clubkameraden Laurenz Meifels. Beide hatten nur einen Schlag mehr als das Spitzenduo gebraucht. Einen weiteren Schlag mehr notieren mussten Jan Göhlich vom GC Paderborner Land und Nick Salfeld vom GC Münster-Tinnen, die damit auf die Plätze 5 und 6 kamen.
Auf guten und treuen Grüns konnten die 16 Mädchen und 36 Jungen die fairen Spielbahnen zu Ende spielen. Die Ergebnisse waren gut, teils schafften die Teilnehmer es, ihre Stammvorgabe deutlich zu verbessern. Insgesamt gab es bei den Mädchen vier Unterspielungen, bei den Jungen waren es sogar elf, wobei sich die ersten Sechs im Klassement allesamt unterspielten.
Die Bruttorede kam sehr gut an und wurde souverän vorgetragen. Überhaupt fiel auf, dass die Jugendlichen sich rundum gut benahmen und es eine Freude war, auf diesen Golfnachwuchs zu schauen.
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