Sophie Hausmann vom <link http: www.golfteamgermany.de _blank>National Team Germany hat die Big Sky Conference im Boulder Creek GC gewonnen und damit auch ihr College-Team von der University of Idaho zum Sieg geführt. Dabei war der Start in die Meisterschaft alles andere als gut verlaufen, als Hausmann nach neun Löchern schon sieben über Par lag. Danach fing sich die Spielerin, die in der nun beginnenden Saison der <link http: www.deutschegolfliga.de _blank>KRAMSKI Deutsche Golf Liga für den GC Hubbelrath antreten wird. Auf der Backnine blieb sie unter Par und unterschrieb auf dem Par 72-Course eine 77 (+5).
"Ich habe den Ball solide getroffen, mich aber mit Längenkontrolle bei langen Putts sehr schwer getan" erklärte Hausmann nach der Runde ihre vier Dreiputts. Die gute Backnine gab Selbstvertrauen für den zweiten Tag, an dem Hausmann den Rekord ihrer Universität einstellte und eine famose 65 unterschrieb. Mit drei Birdies in Folge brachte sich die Münsterländerin schon in eine gute Position, feierte auf der Backnine eine Serie von vier Birdies hinterher, so dass auf der fehlerfreien Runde ohne Bogey am Ende die 65 (-7) stand. In der Finalrunde rutschten zwar wieder drei Bogeys auf die Scorekarte der Spielerin, die in den Kadern des Golfverbandes NRW gefördert wurde, aber fünf Birdies machten das Ergebnis dennoch rund. Die 70 (-2) reichte, um ein Stechen um den Turniersieg zu erzwingen.
"Gelocht habe ich mehr lange als kurze Putts. Zwischendrin wurde es auch wieder deutlich windiger, was das ein oder andere Par fünf doch länger gemacht hat. Eine Strategieänderung an der 18 für einen Teamsieg verlangten etwas andere Gedanken und noch einmal volle Konzentration. Mit einem Par habe ich meine Runde beendet, was meiner Mannschaft zu einem Sieg mit einem Schlag Vorsprung geführt hat", so Hausmann zur Taktik, nicht schon auf der regulären Runde den Sieg für sich selber erzwingen zu wollen.
Aufgrund des Windes ist Sophie Hausmann vom Tee aus ihrem defensiven Plan treu geblieben und hat auf ihr Eisenspiel vertraut. Das Par reichte, um das Playoff gleich am ersten Extraloch zu gewinnen.
"Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung. Mein erstes College-Turnier zu gewinnen, ist ein guter Saisonstart in 2016. Meinem Spiel treu und bei jedem Schlag entschlossen zu bleiben, trotz schwachem Turnierstart, hat mir geholfen, das Turnier zu gewinnen", freute sich Hausmann mit ihrem Team riesig über den Triumph.
Lisa Johnson, Coach des College-Teams aus Idaho, war von ihrem neuen Schützling beeindruckt: "Was Sophie am besten gemacht hat: sie ruht in sich und blieb so immer in der Gegenwart, hatte immer nur den nächsten Schlag im Fokus. Sie hat konsequent ihren Plan durchgezogen. Ihr Speed auf den Grüns war exzellent. Etliche Putts von ihr waren länger als fünf Meter."
stebl´
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