Nachwuchsatheten aus Nordrhein-Westfalen haben international starke Leitungen abgeliefert und gute Platzierungen mit nach Hause gebracht.
David Li hat bei der Peter McEvoy Trophy einen starken 4. Platz erkämpft. Der Youngster des Kölner GC hat bei üblen Witterungsbedingungen auf dem Platz des Copt Heath GC Runden mit 69 und 72 Schlägen abgeliefert und lag damit im Endklassement des auf zwei statt vier Runden verkürzten Turniers nur zwei Zähler hinter dem Sieger.
Wegen Regens und Sturms war es nicht möglich, eine Proberunde zu spielen. Auf der ersten Runde agierte der Spieler, der auf der Anlage Hummelbachaue mit dem Golfspiel begonnen hat, sehr sicher und spielte solide, wobei vor allem das gute lange Spiel des Rheinländers wertvoll war. „Leider habe ich auf den Grüns noch einiges liegen lassen“, war Li am Abend dennoch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Die zweite Runde verlief turbulent und die Scorekarte des 17-Jährigen zeigte neben vier Bogeys und einem Doppelbogey auch fünf Birdies. Das gute Gefühl für die langen Schläge war zunächst weg und auch der Putter blieb auf der Frontnine kalt. Stark, wie der Athelt des Junior Team Germany mit zwei Tap-In-Birdies in die Backnine startete und so doch noch das Momentum auf seine Seite ziehen konnte.
„Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Turnier und freue mich auf den weiteren Verlauf der Saison“, blickte David Li mit einem positiven Fazit schon voraus (Foto: privat)
Mädchen in Irland in der Top 10
Bei den Irish Girls U18 haben Spielerinnen auf Deutschland einen gutes Gesamtbild abgegeben – mittendrin Nachwuchshoffnungen aus Nordrhein-Westfalen, die von Landestrainerin Alexandra Bönnen vor Ort betreut wurden. Beste Deutsche auf Rang 3 war Marie Bechtold vom GC St. Leon-Rot.
Unmittelbar dahinter folgte aber schon Sophie Witt. Die Hubbelratherin schafft es bei teils heftigem Wind auf dem Parkland-Course des Roganstown GC mit Runden von 70, 74 und 78 Schlägen in Irland auf Rang 4.
Und auch „Nachbarin“ Anna Lina Otten vom Düsseldorfer GC überzeugte und landet nach 72, 74 und 77 Schlägen auf Platz sechs. Am Finaltag startete Otten mit fünf Bogeys kämpfte sich dann aber sehr gut zurück und brachte so bei widrigen Bedingungen noch einen soliden Score nach Hause.
Lena Hassert schaffte es mit Runden von 74 und 81 Schlägen in den Cut. Nach einer 79 in der Finalrunde belegte die Spielerin des GC Düren Rang 28.
Luisa Vogt (Teutoburger Wald) und Leonie Wulfers (Brückhausen) waren nicht im Cut, sammelten aber viel Erfahrung und trainierten in Irland fleissig mit Landestrainerin Alexandra Bönnen. Die war insgesamt sehr zufrieden, denn ihre Schützlinge haben viele Vorgaben sehr gut umgesetzt: „Das war hier ja als Ausbildungsturnier geplant und das war eine schöne Veranstaltung.“ Auch die Zusammenarbeit mit Esther Poburski, die Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl vertrat, klappte bestens, so dass die Betreuung der Mädchen rundum hervorragend war.








