Mülheim an der Ruhr – Der GC Mülheim an der Ruhr war Gastgeber für das Regionalfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen. Gleichzeitig wurden auf der bestens gepflegten Anlage die NRW-Mannschaftsmeisterinnen in den Altersklassen bis 14, bis 16 und bis 18 Jahre ermittelt.
Der Wind machte die Aufgaben auf dem Platz sehr anspruchsvoll. Hinzu kam die große Hitze, auf die die Spielleitung umsichtig reagierte. Die Startzeiten wurden früh angesetzt, zudem gingen die Talente aus ganz NRW von zwei Tees auf die Runde. Damit sollte verhindert werden, dass die Mädchen in der größten Hitze des Tages besonders hohen Belastungen ausgesetzt werden.
Der GC Mülheim präsentierte sich wie gewohnt als hervorragender Gastgeber. Den Mannschaften wurde ein sehr guter Rahmen geboten. Die Stimmung blieb an beiden Tagen sportlich fair. Auch einzelne Disqualifikationen änderten daran nichts. Diese hatten ihre Ursache nicht in Unsportlichkeiten, sondern in Fehlern in der Spielfolge im Vierer. Einige der jungen Spielerinnen zahlten damit Lehrgeld, das Miteinander unter den Teams, Trainern und Betreuern blieb aber sehr harmonisch.
AK 14
In der Altersklasse bis 14 Jahre dominierte der GC Hösel deutlich. Schon nach dem ersten Wettkampftag lag Hösel mehr als 20 Schläge vor dem GC Hubbelrath. Am Finaltag wuchs dieser Vorsprung noch einmal erheblich an.
Am Ende lag der neue NRW-Mannschaftsmeister 75 Schläge vor Hubbelrath. Bronze ging an den GC Bergisch Land, der auf den zweiten Platz weitere 19 Schläge Rückstand hatte. Diese drei Mannschaften werden Nordrhein-Westfalen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften vertreten, die am 10. und 11. Oktober im GC Großensee vor den Toren Hamburgs ausgetragen werden.
AK 16
In der AK 16 setzte sich der Dortmunder GC durch. Das Team aus Hohensyburg lag im Endklassement 20 Schläge vor dem Marienburger GC. Der Kölner Club wiederum hatte fünf Schläge Vorsprung auf den Kölner GC, der sich damit ebenfalls für das Bundesfinale qualifizierte.
Der tiefste Score dieser Altersklasse wurden gleich dreimal gespielt. Constanza Besser vom Dortmunder GC, Jugend-Nationalspielerin Amelie Schmelcher vom Marienburger GC und Amelie Dai vom Kölner GC brachten jeweils eine 73 ins Clubhaus und halfen ihren Teams damit kräftig auf dem Weg zu den „Deutschen“.
Das Bundesfinale der AK 16 wird am 10. und 11. Oktober erneut im GC Mülheim an der Ruhr ausgetragen. Die Mannschaft des Gastgebers verpasste die Qualifikation und belegte den neunten Platz.
AK 18
In der AK 18 nutzte der GC Mülheim an der Ruhr den Heimvorteil und sicherte sich den NRW-Titel. An beiden Wettkampftagen brachte das Team den jeweils besten Mannschaftsscore in die Wertung. Am Ende lag Mülheim zwölf Schläge vor dem GC Hubbelrath.
Bronze ging an den Düsseldorfer GC. Die Mädchen aus der Landeshauptstadt hatten zehn Schläge Rückstand auf Hubbelrath und verteidigten den dritten Platz mit fünf Schlägen Vorsprung auf den GC Hösel.
Mülheim gewann mit einer sehr homogenen Mannschaftsleistung. In die Wertung kamen ausschließlich Scores mit weniger als 80 Schlägen.
Die tiefste Runde des Turniers spielte allerdings Johanna Schobben. Die Athletin des Düsseldorfer GC brachte eine 69 (-3) ins Recording und hatte damit großen Anteil daran, dass ihr Team den dritten Platz behauptete.
Für Mülheim, Hubbelrath und Düsseldorf geht es am 10. und 11. Oktober zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der AK 18 zum GC Hamburg-Walddörfer.
Die Meisterschaft endete mit einer großen Siegerehrung, bei der alle Mannschaften dabei waren und die Leistungen der Teams mit viel Applaus gewürdigt wurden.







