Hamburg/Nürnberg – Bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen ab 50 und ab 65 Jahren haben die erfolgsverwöhnten Sportler aus Nordrhein-Westfalen mehrere Medaillen gewonnen, blieben aber ohne Titel.
Die Herren trafen sich beim traditionsreichen Hamburger GC, der quasi immer schon Gastgeber der DM der Senioren war. An einem wunderbaren Finaltag sicherten sich Stefan Sachs (Ü50, Kassel) und Christoph Städler (Ü65/Semlin am See) die Titel. Nach teilweise sehr spannendem Verlauf waren die Meister glücklich, am Ende mit dem nötigen Quäntchen Glück die guten Leistungen krönen zu können.
Ü 50 Herren
Stefan Sachs war nach einer spannenden Finalrunde überglücklich. Die 70 (-1) war am Finaltag au der sehr selektiven Anlage am Elbufer der beste Score des Tages, wobei es nach neun gespielten Bahnen noch gar nicht so ganz danach aussah.
Christian Sommer (GC Hubbelrath) hatte sich nach der Frontnine an die Spitze gesetzt, als er mit nur 33 Schlägen kreuzte. Ein Eagle auf Bahn 4 und zwei Birdies hatten hier sehr geholfen, dass der Hubbelrather plötzlich alleiniger Spitzenreiter war. Auf der Backnine lief es dann nicht mehr so rund und so musste sich Sommer mit Edelmetalle zufrieden geben, bekam aber nicht der Siegerpokal.
Martin Birkholz (Krefelder GC), der vor dem Start der Finalrunde noch vier Schläge vor dem Hubbelrather alleine in Führung gelegen hatte, brauchte für seine ersten neun Bahnen 38 Schläge und ging dadurch von Platz zwei in die letzte Halbrunde. Stefan Sachs vom GC Kassel-Wilhelmshöhe lag zu dem Zeitpunkt weiterhin einen Schlag hinter dem Titelverteidiger. Auf der Backnine passt dann aber alles für den neuen Meister zusammen. Von Bahn 11 bis 15 notierte Sachs drei Birdies, während gleichzeitig die Konkurrenten aus NRW Schläge einbüßten. Birkholz hatte im Endklassement zwei Zähler mehr (+4) nach drei Wettkampfrunden und sicherte sich nach dem Titel von 2017 nun die Silbermedaille. Christian Sommer gewann mit +7 die Bronzemedaille.
Ulrich Schulte vom Bochumer GC landete mit einem weiteren Zähler mehr in der Wertung auf dem undankbaren 4. Platz. Weitere vier Schläge mehr hatte Andreas Braatz, ebenfalls vom Bochumer GC, gebraucht und sicherte sich damit Rang 5.
Ü 65 Herren
In der AK 65 war der Ausgang bis zum Ende offen, allerdings ohne, dass ein Spieler aus NRW noch mitmischen konnte. Christoph Städler und Karlheinz Noldt lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei der Spieler des GC Semlin am See am Ende mit gesamt +13 doch drei Zähler vor dem Titelverteidiger vom GC Hamburg Wendlohe lag.
Bronze ging an Waldemar Krüger vom Bochumer GC, der sich trotz einer 85 noch auf das Podium rettete, weil die Verfolger an einem herrlichen Sonnentag den Tücken des Platzes ebenfalls Tribut zollen mussten, zumal der Wind nicht nur merklich aufgefrischt hatte, sondern auch noch aus einer anderen Richtung kam. Dadurch wurde manches Eisen nicht passend gewählt, was wiederum von diesem selektiven Platz meist böse bestraft wird.
Damen
Auch bei den Damen kommt die zweitbeste Spielerin in der AK 50 vom Krefelder GC. Susanne Lichtberg hatte auf der Anlage des GC am Reichswald mit +18 nach drei Runden auf die neue Meisterin Stephanie Kiefer (GLC Kronberg) zehn Schläge Rückstand, obwohl sie nach der ersten Runde noch in Front gelegen hatte.
Bronze holte sich mit +21 Caroline Effert vom Aachener GC. Weitere vier Schläge mehr auf dem Konto hatte Claudia Frohberger vom GC Bergisch Land, die sich damit Rang 4 sicherte
In der AK 65 lag Jutta Geike vom GC Bergisch Land als beste Spielerin aus NRW mit gesamt 261 Schlägen einen Zähler hinter den Medaillenrängen auf Platz 4.
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