Bei den Deutschen Meisterschaften der AK 50 im GC Feldafing haben die Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen starke Ergebnisse erzielt. Marc Mazur vom GSV Düsseldorf gewann bei den Männern die Bronzemedaille. Kristina Eich vom GC Gut Lärchenhof teilte sich bei den Frauen den zweiten Platz.
Der GC Feldafing war Austragungsort der Deutschen Meisterschaften der AK 50. Der traditionsreiche Platz am Starnberger See verlangte über drei Runden präzises Spiel. Schmale Fairways, viele Bäume und kleine, ondulierte Grüns sorgten dafür, dass vor allem Konstanz und ein gutes kurzes Spiel gefragt waren.
Bei den Männern setzte sich Lokalmatador Max Rehm vom GC Feldafing durch. Mit Runden von 75, 73 und 72 Schlägen kam er auf insgesamt 220 Schläge (+7) und gewann den Titel. Felix Banzhaf vom Frankfurter GC wurde mit 222 Schlägen (+9) Zweiter.
Marc Mazur, der als Titelverteidiger gestartet war, fand nur schwer in das Turnier. Nach einer 77 (+6) zum Auftakt lag der Spieler des GSV Düsseldorf zunächst auf dem geteilten 16. Platz. Auf dieser eher durchwachsenen Runde sorgte er dennoch für einen der spektakulärsten Momente des Turniers, vielleicht sogar des Jahres: Auf Bahn 10, einem Par 4, lochte Mazur vom Teel direkt ein. Weil der erste Ball verloren gegangen war, zählte der Wunderschlag „nur“ zum Birdie. Wäre es der erste Ball gewesen, hätte der Düsseldorfer ein extrem seltenes Hole-in-one auf einem Par 4 notiert.
Mit Runden von 74 und 73 Schlägen arbeitete Mazur sich aber noch deutlich nach vorne. Am Ende belegte er mit 224 Schlägen (+11) den alleinigen dritten Platz und gewann Bronze.
Ebenfalls auffällig war die Breite der NRW-Ergebnisse bei den Männern. Gleich fünf Athleten aus Nordrhein-Westfalen teilten sich den zehnten Platz. Ulrich Schulte und Ekkehard H. Schieffer vom Bochumer GC, Patrick Koll und Christian Althaus vom Düsseldorfer GC sowie Frank Bielert vom GC Mülheim/Ruhr kamen jeweils mit 233 Schlägen (+20) ins Ziel. Bielert hatte nach der ersten Runde mit einer 71 (Even Par) sogar geführt.
Bei den Frauen gewann Manon Harsch vom Baden Hills G&CC den Titel. Mit Runden von 75, 76 und 79 Schlägen kam sie auf insgesamt 230 Schläge (+17). Den zweiten Platz teilten sich Silvia Wilms vom Münchener GC, Kristina Eich vom GC Gut Lärchenhof und Sibylle Gabler vom G&LC Berlin-Wannsee mit jeweils 239 Schlägen (+26).
Eich hatte nach Runden von 76 und 75 Schlägen gemeinsam mit Harsch in Führung gelegen. Am Finaltag fiel sie mit einer 88 (+17) zurück, sicherte sich dank ihrer starken ersten beiden Runden aber dennoch die geteilte Vizemeisterschaft.
Auch dahinter erzielten Spielerinnen aus NRW gute Platzierungen. Alexandra Kölker vom GC Bergisch Land belegte mit 240 Schlägen (+27) den geteilten fünften Platz. Susanne Engels vom Krefelder GC kam mit +28 auf Rang sieben. Petra Schläger, ebenfalls Krefelder GC, erreichte mit +31 den neunten Platz.
Damit standen bei den Frauen vier Spielerinnen aus NRW in den Top Ten. Bei den Männern sorgten Mazurs Bronzemedaille und der geteilte zehnte Platz von fünf weiteren NRW-Athleten für ein starkes Gesamtergebnis.





