26.8.2012 – Max Herter ist neuer Deutscher Meister der AK 18. Der Spieler von der Hummelbachaue setzte sich nach drei Runden auf dem Platz des GC Mülheim gegen die starke Konkurrenz aus St.Leon-Rot durch und sicherte sich mit Runden von 67, 72 und 73 Schlägen die Goldmedaille.
Den Titel des Deutschen Jugendmeisters verpasste Herter trotzdem. Den sicherte sich Dominic Foos, der damit bei seiner dritten Deutschen Meisterschaft des Jahres 2012 auch den dritten Titel einfuhr – im zarten Alter von 14 Jahren!
Max Herter, der mit einem Schlag Vorsprung auf Foos in den Tag gestartet war, verschenkte seine Chance auf den Gesamtsieg auf Bahn 10, als er einen Triple-Bogey notieren musste.
Max Mehles war am Sonntag im Leaderflight der AK 18 auf die Runde gegangen, hatte aber mit seiner 73 an dem frühherbstlichen Tag in Mülheim mit der Titelvergabe nichts mehr zu tun und wurde am Ende nach Kartenstechen Fünfter.
Silber ging an Julian Ballmann, Bronze an Alex Matlari (beide St.Leon-Rot).
Finn Fleer, Clubkamerad des neuen Meisters der AK 18 spielte konstant und kam nach Runden von 74, 73 und noch einmal 73 Schlägen auf Platz 9.
In der AK 16 konnte sich kein Spieler aus NRW in der Top 10 platzieren. Bester Spieler war Valentin Menne vom GC Siegerland, der mit 227 Schlägen auf Rang 18 landete.
In der AK 14 hat es nur nach Kartenstechen nicht für einen Medaillengewinner aus Nordrhein-Westfalen gereicht: Nick Bachem (GC Schloß Auel) war am Finaltag im Pech. Auf Bahn 15 musste er den einzigen Doppelbogey der drei Runden hinnehmen - mit einem Doppelschlag. Dadurch vergab der 12-Jährige die Chance, Silber zu gewinnen und musste am Ende mit dem undankbaren 4.Platz Vorlieb nehmen.
Tim Haselhoff (GLC Coesfeld) brauchte drei Schläge mehr und wurde im Endklassement 6.
Mädchen ohne Medaille
Bei den Mädchen, die zeitgleich ihre Jugendmeister in Castrop-Rauxel ermittelten, hat es keine Spielerin aus NRW aufs Treppchen geschafft.
Knapp an der Bronzemedaille vorbei geschrammt sind in der AK 14 Anna-Theresa Rottluff und in der AK 18 Samantha Krug. Beide kamen auf den 4.Platz.
Anna-Theresa Rottluff hatte nach dem ersten Tag und einer starke 73 in Führung gelegen, vergab aber auf der zweiten Runde ihre Titelchancen, als sie eine 82 ins Clubhaus brachte. Auch die solide 75 am Finaltag reichte der Spielerin des GC Hubbelrath nicht mehr, um noch Edelmetall zu gewinnen.
Mit Nina Schmitz und Carolin Kauffmann (beide Marienburg) sowie Anna Elisabeth Ruttert (Velbert-Kuhlendahl) kamen noch drei weitere Spielerinnen aus NRW in die Top 10.
In der AK 16 schaffte nur Wibke Lohmann den Sprung unter die besten zehn Spielerinnen. Die Duisburgerin hatte mit 231 Schlägen zwölf Zähler Rückstand auf den Bronzeplatz.
Samantha Krug lag nach dem ersten Tag in der AK 18 gemeinsam mit den Nationalspielerinnen Quirine Eijkenboom und Antonia Scherer auf dem 1.Platz. Ihre starke 68 wurde vom Wind des zweiten Tags mit einer 76 durcheinander geweht. Am Finaltag reichte die wieder starke 70 nicht mehr, um noch auf das Podium zu klettern. Die Spielerin des GC Hubbelrath kam auf den 4.Platz.
Mit zwei Schlägen mehr kam Clubkameradin Merle Kasperek auf den 5.Platz.
Den Titel der Deutschen Jugendmeisterin sicherte sich die Münchnerin Quirine Eijkenboom, Silber ging an Olivia Cowan (GC Barbarossa), Bronze gewann Laura Kowhl vom GC St.Leon-Rot.






