Hamburg - Der Golfverband NRW hat beim Seniorenländerpokal 2016 seinen Titel erfolgreich verteidigt. Das Team trat auf der Anlage des GC Hamburg Wendlohe in der Besetzung Martin Birkholz, Susanne Dieners und Norbert Weber (alle Krefelder GC), Ekkehart H. Schieffer (Westf. GC Gütersloh), Carolin Effert und Rainer Gödeke (beide Aachener GC), Eduard Eckrodt (Marienburger GC) sowie Andreas Braatz und Ulrich Schulte (beide Bochumer GC) an.
Kapitän Thomas F. Schulz hatte eine sehr angenehme Aufgabe, denn was das NRW-Team ablieferte, war mehr als eine Titelverteidigung. Das Endergebnis spricht Bände über die Leistungsstände im deutschen Seniorengolf: NRW spielte in den Vierern und bei beiden Einzelrunden jeweils überragend und brachte mit +6, +6 und +4 insgesamt nur 16 Schläge über Par in die Wertung. Der erste "Verfolger" hatte schon nach den Vierern, die zuerst gespielt worden waren, diese 16 Schläge über Par angesammelt. Am Ende stand Bayern zwar auf Platz 2, hatte mit +73 aber 57 Zähler mehr auf dem Konto. Der Vorsprung der Bayern auf den Dritten war denkbar knapp. Mit nur einem Schlag mehr folgt die Auswahl Baden-Württembergs. Gastgeber Hamburg bliebt auf Rang 4 mit 76 Schlägen über Par ohne Medaille.
Ekkehart H. Schieffer, der Präsident des GV NRW spielte im Vierer gemeinsam mit Caroline Effert. Das Aachen-Gütersloher-Duo brachte eine 73 (+1) rein. Den Luxus, eine 78 (+6) als Streichergebnis zu haben, hätten die anderen Landesverbände gerne gehabt.
In der ersten Einzelrunde gelang es zwei Spielern aus NRW, unter Par zu bleiben. Wieder war Ekkehart H. Schieffer famos unterwegs und unterschrieb eine 71 (-1). Schlaggleich kam Andreas Braatz vom Bochumer GC ins Clubhaus. Wie kompakt das Team agierte, wird daraus klar, dass Scores von 75 (+3) und 76 (+4) nicht in die Wertung genommen werden mussten. Dies nötigte der Konkurrenz Respekt ab. Zum Vergleich: Bayern hatte in der ersten Einzelrunde eine +4, +5 und +9 im Klassement. Baden-Württemberg musste +7, +7 und +8 mit zählen.
Die Finalrunde war eigentlich nur noch ein Schaulaufen, denn Hamburg als zweitplatziertes Team hatte schon satte 26 Schläge Rückstand. Bei der Kür dieses Seniorenländerpokals zeigte sich das NRW-Team noch einmal von seiner besten Seite. Martin Birkholz spielte mit seiner 70 (-2) die beste Runde des gesamten Pokalwochenende, Ulrich Schulte überzeugte mit einer 71 (-1) und auch die Scores von Caroline Effert (+1), Susanne Dieners, Ekkehart H. Schieffer und Eduard Eckrodt (alle +2) hätten die anderen Verbände gerne in die Wertung genommen.
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