Der GC Hubbelrath und der Kölner GC sind die beiden Clubs, die bei den Regionalfinals der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend dominierten. Bei den Jungen waren erstmals in allen drei Altersklassen Teams des GC Hubbelrath am Start – und alle drei qualifizierten sich für die Endrunden zur Deutschen Meisterschaft, die am 30. September und 1. Oktober ausgetragen werden. Bei den Mädchen waren die Hubbelrather ebenfalls in allen drei Altersklassen vertreten und schafften immerhin, sich in der AK 14 und AK 18 zu qualifizieren. Der Kölner GC war bei den Mädchen in der AK 14 und AK 16 angetreten und beide Teams haben den Sprung in die Endrunde geschafft. Bei den Jungen war der KGC in allen Altersklassen am Start und brachte die AK 14 und die AK 18 in die jeweiligen Finalturniere um die Deutsche Meisterschaften.
Das Regionalfinal der Jungen wurde im GC Wasserburg Anholt ausgetragen. Der Club hatte für die Jugendmannschaften alles bestens hergerichtet und so bot der Platz an beiden Tagen einen würdigen Rahmen.
In der AK 14 feierte der GC Hummelbachaue einen deutlichen Sieg. Mit 30 Schlägen Vorsprung auf die beiden ersten Verfolger war der Sieg der Neusser nie in Gefahr. Platz 2 sicherte sich nach Kartenstechen der GC Hubbelrath, der mit einer kompletten AK 12 angetreten war. Entsprechend jubelten die Kids um Coach Manuel Friedrich am Abend, als der Erfolg feststand.
Schlaggleich qualifizierte sich auch das Team des Kölner GC für das Bundesfinale, das beim G&LC Berlin-Wannsee ausgetragen wird.
Die AK 16-Jungen werden ihr Finale beim Stuttgarter GC Solitude austragen. Hier hat sich erstmals der GC Hubbelrath durchgesetzt, nachdem die Düsseldorfer bislang nie eine AK 16 gemeldet hatten. Der Vorsprung auf den
zweitplatzierten GC Hösel betrug elf Schläge. Ein neuer Name in der Siegerliste und damit auch beim Bundesfinale ist der GC Münster-Tinnen. Nachdem mit Michael Terwort ein sehr erfahrener Nachwuchstrainer nach Tinnen gewechselt ist und dort den Leistungssport anschiebt, hat das Team aus Tinnen den Lokalrivalen GC Münster-Wilkinghege um 13 Schläge unterboten.
In der AK 18 ging es besonders spannend zu und mit nur drei Zählern Vorsprung gelang es dem GC Hubbelrath, den Kölner GC zu überflügeln. Im Kampf um den dritten Startplatz bei der DMM im Club zur Vahr vor den Toren Bremens schaffte der Marienburger GC es noch, den GC Bergisch Land abzufangen. Zwei Schläge gaben am Ende den Ausschlag zu Gunsten der Kölner. Maßgeblichen Anteil daran hatte Frederik Eisenbeis, der am Finaltag eine überragende 68 unterschrieb – den besten Score aller Athleten.
Bei den Mädchen waren einige Entscheidungen überdeutlich, andere dafür nur hauchdünn. In der AK 14 landete der GC Hummelbachaue 26 Schläge vor dem Kölner GC, der wiederum 28 Schläge Vorsprung auf den GC Hubbelrath hatte. Die jungen Hubbelratherinnen brauchten sich um die Teilnahme am Finalturnier im GC Stahlberg/Lippental keine Sorgen machen, denn weitere 38 Schläge betrug der Vorsprung auf den GC Bergisch Land.
In der AK 16 sicherte sich der Kölner GC die Goldmedaille mit 23 Schlägen Vorsprung auf den Düsseldorfer GC. Rang 3 war hart umkämpft. Das bessere Ende hatten die Mädchen des GC Hösel für sich, die mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Vertretung der Hummelbachaue und fünf Zähler vor dem Marienburger GC landeten. Für die drei NRW-Vertreter geht es im Herbst zum GC Heddesheim.
In der AK 18 ging es besonders spannend zu. Der GC Hubbelrath und der GC Bergisch Land lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende hatten die Düsseldorfer Mädchen einen Schlag weniger in der Wertung. Rang 3 ging an den GC Paderborner Land, der den Ansturm des Dortmunder GC ebenfalls um nur einen Schlag abwehren konnte und somit gemeinsam mit Hubbelrath und Bergisch Land zum Finale zum GC Hetzenhof reisen darf.
Die Mädchen-Konkurrenz wurde im GC Leverkusen ausgetragen. Bei hervorragenden Bedingungen war es Jette Schulze aus der AK 16 des Kölner GC, die mit ihrer 73 den besten Score alle Athletinnen ins Clubhaus brachte.
Auch in Leverkusen wurde der Platz und der gastgebende Club in höchsten Tönen gelobt.
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