Die Deutschen Meisterschaften der AK 65 und AK 75 im GC Halle endeten mit zwei Medaillenerfolgen für Athleten aus NRW. Friedrich-Karl Hohendahl vom GC Hösel sicherte sich bei den Männern der AK 65 die Bronzemedaille. Waldemar Krüger vom Bochumer GC wurde in der AK 75 Vizemeister und bestätigte damit erneut seine Klasse auf nationaler Bühne.
Die Meisterschaften am Hufeisensee standen vor allem im Zeichen der extremen Hitze. Bei Temperaturen bis um die 40 Grad wurden alle drei Runden im kompakten Neun-Loch-Format ausgetragen. Die Frauen AK 65 und die Männer AK 75 spielten ausschließlich die Bahnen 1 bis 9, die Männer AK 65 gingen auf den Bahnen 10 bis 18 auf die Runde.
Hohendahl auf dem Podium
In der AK 65 der Männer gelang Christian Domin vom Hamburger GC die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Spieler aus Falkenstein brachte Runden von 35, 36 und 35 Schlägen ins Clubhaus und setzte sich mit insgesamt 106 Schlägen, eins über Par, knapp vor Bernd Wolf vom GC Hannover durch.
Aus NRW-Sicht stand Friedrich-Karl Hohendahl im Mittelpunkt. Der Spieler des GC Hösel blieb über alle drei Runden sehr konstant. Nach 37 Schlägen zum Auftakt legte Hohendahl zweimal eine 36 nach und kam mit insgesamt 109 Schlägen, vier über Par, auf den dritten Platz. Damit sicherte sich der Höseler hinter Domin und Wolf die Bronzemedaille.
Gerade im verkürzten Format hatte diese Konstanz besonderen Wert. Bei nur neun Löchern pro Runde blieb kaum Raum, Fehler über eine längere Distanz wieder auszugleichen. Hohendahl hielt sein Spiel über alle drei Tage stabil und ließ sich auch von der Hitze nicht aus dem Rhythmus bringen.
Ulrich Schulte vom Bochumer GC kam mit drei Schlägen Rückstand auf der Podium auf den sechsten Platz. Wolfgang Klause aus Castrop-Rauxel und Frank Höhne vom Kölner GC teilten sich mit einem weiteren Zähler mehr den neunten Platz.
Krüger bestätigt seine Klasse
In der AK 75 der Männer sorgte Christoph Städler vom Osnabrücker GC für die besondere Geschichte dieser Meisterschaft. Der Platzarchitekt des GC Halle spielte auf dem von ihm entworfenen Platz eine starke Auftaktrunde von 31 Schlägen, fünf unter Par und kontrollierte das Turnier anschließend mit Runden von 36 und 38 Schlägen. Mit insgesamt 105 Schlägen, drei unter Par, gewann Städler den Titel deutlich.
Direkt dahinter folgte Waldemar Krüger. Der Spieler des Bochumer GC spielte Runden von 37, 36 und 37 Schlägen und kam damit auf insgesamt 110 Schläge, zwei über Par. Mit dieser sehr ausgeglichenen Serie verteidigte Krüger seinen Titel als Vizemeister und bestätigte, dass er in der AK 75 auch auf nationaler Ebene weiter zu den prägenden Spielern gehört.
Krüger hielt sich über alle drei Tage in der Spitzengruppe und leistete sich keine hohe Runde. Während die Hitze den Rhythmus erschwerte und das kurze Format jeden Schlag noch stärker gewichtete, blieb der Bochumer stabil und sicherte sich souverän Silber.
Der Kampf um Bronze war dagegen noch enger. Suat Bicer vom Berliner G&CC Motzener See und Veit Pagel vom Hamburger GC kamen jeweils auf 111 Schläge. Im Kartenstechen hatte Bicer das bessere Ende für sich und komplettierte das Podium. Krüger lag am Ende einen Schlag vor diesem Duo und fünf Schläge hinter dem neuen Deutschen Meister.
Wolfgang Lüttgens vom GC Wildenrath kam mit 118 Schlägen auf den siebten Platz, während Gerd Weißmann vom GC Haus Kambach mit zwei weiteren Schlägen mehr auf Rang neun landete.
Heider gewinnt bei den Frauen
Bei den Frauen der AK 65 ging der Titel an Astrid Heider vom GC Am Reichswald. Beste Spielerin aus NRW war Annette Kufferath-Kaßner. Mit sieben Schlägen Rückstand auf das Podium kam die Spielerin des GC Düren auf den achten Platz. Auch Claudia Otte vom Vestischen GC Recklinghausen kam mit einem Schlag mehr in die Top Ten.






