Zum Saisonende des Jahres 2014 haben die Tourspieler aus NRW noch einmal einige tolle Ergebnisse eingefahren. Nachdem Marcel Siem beim BMW Master in Shanghai seinen bisher größten Sieg gelandet hatte, ging es für den Ratinger sehr gut weiter.
Bei der Turkish Airlines Open in Antalya sicherte sich Marcel Siem mit Rang 8 noch einen großen Preisgeldscheck. Die 244.450 Euro brachten ihn am Ende im Race to Dubai auf einen hervorragenden 7. Platz. Insgesamt kassierte Siem mehr als 2,7 Millionen Euro auf der European Tour. Sieger im Jahresranking wurde Rory McIlroy mit mehr als 7,1 Millionen, Martin Kaymer landete mit etwas über 2 Millionen Euro auf Rang 15. Max Kieffer sicherte sich mit rund 240.000 Euro auf Platz 106 die Tourkarte für das nächste Jahr.
Auch Martin Kaymer zeigte sich im Herbst der Saison noch gut aufgelegt. Nachdem er im Mai und Juni mit seinen beiden Triumphen bei der Players Championship und der U.S. Open sowie seinem Anteil am Sieg Europas beim Ryder Cup der Saison schon zeitig die Krone aufgesetzt hatte, erspielte der Fußball-Fan aus Mettmann Anfang September mit Platz 7 bei der Deutsche Bank Championship und Rang 6 bei der HSBC Championship Anfang November noch zwei Top 10-Resultate.
In der Weltrangliste stand Martin Kaymer Ende November auf Rang 12, Marcel Siem hat sich auf Platz 65 gehalten, Max Kieffer folgt mit einigem Abstand auf Rang 318.
Damen mit gutem Finish
Auch die Damen haben es am Saisonende noch einmal krachen lassen.
Nach ihrem 2. Platz beim Blue Bay LPGA-Turnier schrammte die Gladbeckerin Caroline Masson in Taiwan eine Woche später auf Rang 15 knapp an der Top 10 vorbei. Sandra Gal kam in Taiwan auf Rang 9.
Beim LPGA Tour Championship Final spielte Sandra Gal lange sogar um den Sieg mit. Mit nur einem Zähler Rückstand auf die spätere Siegerin Lydia Ko ging die Rheinländerin in die Finalrunde, musste sich am Ende schlaggleich mit Michelle Wie Rang 5 teilen. Drei Zähler fehlten, um am Stechen der Führungen teilnehmen zu dürfen. Im Ranking der LPGA-Tour steht Caroline Masson zum Saisonende auf Platz 31, Sandra Gal folgt auf Platz 39. In der Weltrangliste behauptet sich Gal dafür auf Rang 49 knapp gegen Caroline Masson auf Rang 59.





