Nachdem die Männer des GC Hubbelrath im Vorjahr beim Heimspiel den zweiten Platz erkämpften, sollte in diesem Jahr der Titel gewonnen werden. Dass der Weg dabei sowohl geographisch wie auch sportlich über St. Leon-Rot führen würde, war anhand der Mannschaftsliste zu erwarten.
Die Gastgeber zeigten schon in der Zählspielqualifikation, wie stark die Heimmannschaft ist und dominierte mit gesamt -23 diese Disziplin. Titelverteidiger Frankfurt folgte mit 14 Schlägen Rückstand auf dem zweiten Platz, während der GC Hubbelrath erst auf Platz sieben folgte und sich damit gerade noch für Flight A qualifizieren konnte. Der GC Hösel, der Dortmunder GC und der Internationale GC Bonn schafften es nicht in die Gruppe der besten acht Teams und spielten fortan auch im Kampf um die Podiumsplätze keine Rolle mehr.
Ganz anders der GC Hubbelrath. Schon im Viertelfinale gab es die Neuauflage des letztjährigen Finals. Hubbelrath musste kämpfen, um für die Niederlage Revanche nehmen zu können, denn nach den regulären Matches stand es 2,5:2,5. Ein Stechen musste die Entscheidung bringen. Hier hatte Hubbelrath die Nase vorne.
Im Halbfinale ging es für die Hubbelrather gut los und schnell waren die beiden ersten Punkte gewonnen. Der GC Am Reichswald ließ sich davon aber nicht beeindrucken und glich wieder aus. Auch dieses Duell endete zunächst formal mit 2,5:2,5. Wieder musste ein Stechen die Entscheidung bringen. Bis zum vierten Extraloch musste der GC Hubbelrath noch zittern, ehe der Finaleinzug geschafft war.
Den Vierer sicherte sich St. Leon-Rot ähnlich schnell wie Frederik Strünker für Hubbelrath das erste Einzel. Gegen Tim Schreiber stand Martin Ellsiepen auf verlorenem Posten und so ging der Punkt frühzeitig mit 7&6 an St. Leon-Rot. Der noch fehlende Punkt wurde vom ehemaligen Tour-Profi Moritz Lampert für seinen Club geholt. Der aktuelle Clubmanager des GC St. Leon-Rot setzte sich mit 3&1 gegen Max Huth durch, sodass das letzte Match zwischen dem ehemaligen Europameister Stephan Gross und Julian Baumeister als geteilt gewertet wurde. Mit 3,5:1,5 steht der Sieg der Kurpfälzer gegen den Aushängeclub aus Nordrhein-Westfalen in den Büchern.
Bei den Damen der AK 30, die ihre DMM auf historischem Grund beim Hamburger GC Falkenstein spielten, schaffte es der GC Hösel zwar mit dem viertbesten Ergebnis der Zählspielqualifikation in Flight A, belegte im Endklassement dann aber den achten Platz.
Der GC Bergisch Land kam auf Rang zehn, der GC Leverkusen folgt auf dem elften Platz. Der GC Mülheim an der Ruhr beendet diese nationalen Titelkämpfe auf dem 13. Platz.
DMM AK 65
Die Damen des GC Hünxer Wald haben die Erstauflage der DMM AK 65 gewonnen. In der Zählspielqualifikation gab es im Baden Hills G&CC mehrere dreistellige Scores, aber es reichte dennoch für den sechsten Platz.
Im Viertelfinale wurde der GC Nahetal glatt mit 4,5:0,5 ausgeschaltet. Im Halbfinale ging es gegen den Freiburger GC. Sowohl der Vierer wie auch die beiden ersten Einzel gingen an Hünxe, sodass der Finaleinzug schon feststand, als die beiden übrigen Matches an das Team aus dem Breisgau gingen.
Im Finale gab es durchweg sehr klare Ergebnisse. Der G&LC Kronberg gewann den Vierer mit 6&5. Paula Mielke-Salzmann glich mit 6&5 im ersten Einzel aus und sogar schon auf dem zwölften Grün setzte Gabriele Friedauer mit 7&6 den Schlusspunkt zum Sieg und zweiten Punktgewinn für das Team aus NRW.
Annegret Kieffer gab ihr Match klar ab, sodass das letzte Einzel die Entscheidung bringen musste. Hier gewann Brigitte Kunze mit 6&5 glatt den fehlenden Punkt zu Sieg und Meisterschaft.
Der GC Münster-Tinnen kam auf den achten Platz.
Bei den Herren, die im GC Artland spielten, schaffte es der Krefelder GC in der Zählspielqualifikation auf den zweiten Platz. Auch der GC Am Alten Flies und der GC Wildenrath kamen in Flight A.
Krefeld setzte sich im Viertelfinale gegen Wildenrath mit 3:2 durch und der GC Am Alten Flies zog gegen den sehr prominent besetzten Hamburger GC glatt mit 1:4 den Kürzeren.
Anschließend zeigten die Hamburger auch gegen den Krefelder GC eine starke Leistung. Adrian Wolff blieb es vorbehalten, gegen Veit Pagel mit 3&2 den Ehrenpunkt für Krefeld zu gewinnen.
Im Spiel um Platz drei lautete das Ergebnis aus Krefelder Sicht erneut 1:4. Der GK Braunschweig hatte sich keine Blöße gegeben, so dass Krefeld mit Platz vier zufrieden sein musste. Der GC Wildenrath kam auf Rang sechs, der GC Am Alten Flies belegte den achten Platz. Der Bochumer GC erkämpfte sich in Flight B den zehnten Platz.





