Dortmund - Der Landesgolfverband hat einen sehr sportlichen Präsidenten. Bei den NRW-Meisterschaften in der Altersklasse ab 50 Jahren sicherte sich Ekkehart H. Schieffer bei den Herren den Titel durch die beste Turnierrunde aller Teilnehmer, passend gespielt am Finaltag. Die 72 (Even Par) reicht aus, um die 76 (+4) vom Vortag zu kompensieren und am Ende sogar noch mit zwei Schlägen Vorsprung die Goldmedaille zu sichern.
Am ersten Wettkampftag hatte Cor de Gelder vom GLC Ahaus mit einer 73 (+1) die Führung übernommen und war mit drei Zählern Vorsprung auf Ekkehart H. Schieffer (Westfälischer GC Gütersloh) und Andreas Braatz vom Bochumer GC in die Finalrunde gestartet. Der Spieler aus Ahaus fand am zweiten Tag auf dem anspruchsvollen Platz des Royal St. Barbara´s Golf Club in Dortmund nicht erneut so gut zu seinem Spiel und fiel mit einer 80 (+8) noch auf Rang 3 zurück.
Andreas Braatz schob sich mit einer soliden 74 (+2) an de Gelder vorbei, musste aber dem neuen Meister mit der einzigen Even-Par-Runde der Meisterschaft den Vortritt lassen. Titelverteidiger Norbert Weber vom Krefelder GC landete nach Runden von 80 und 77 Schlägen auf dem geteilten 7. Platz.
Bei den Damen ging es noch spannender zu. Klaudia Müller (GC Mülheim) kam am ersten Tag am besten mit dem Platz zurecht und unterschrieb eine 75 (+3). Dies reicht trotz einer 84 (+12) am zweiten Tag, den Platz an der Sonne zu verteidigen, auch wenn Andrea Marx (Dortmunder GC) am Finalsonntag mit einer 74 (+2) den besten Score der Damen-Konkurrenz vorlegte. Für Marx reichte dieses gute Ergebnis immerhin noch, um sich im Kartenstechen die Bronzemedaille zu sichern. Für mehr reichte es nicht, da Marx in der Auftaktrunde eine 87 (+15) unterschrieben hatte.
Schlaggleich (83/78) landete Dorothea Mosgalik vom GC Castrop-Rauxel auf Rang 4.
Die Silbermedaille ging an die Lokalmatadorin. Maria Iciek vom Royal St. Barbara´s GC holte mit ihrer 81 am Finaltag zwar noch auf, konnte damit gegenüber der neuen NRW-Meisterin nicht genügend Schläge wettmachen, da sie am Samstag eine 79 unterschrieben hatte.
Der gastgebende Club umsorgte die Teilnehmer der NRW-Meisterschaften bestens und hatte so großen Anteil daran, dass viele Sportler mit zufriedenen Gesichtern nach Hause fuhren, auch wenn sie mit dem eigenen Spiel nicht ganz glücklich waren.
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