Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen haben von den Deutschen Jugendmeisterschaften 2013 nur wenige Medaillen mit nach Hause gebracht. Den einzigen Meistertitel gewann Fiona Liddell vom Westfälischen GC Gütersloh, die international unter der Flagge Schottlands antritt. Dafür war aber in der AK 16 der Mädchen die Dominanz der Spielerinnen aus NRW groß: Sieben Teilnehmerinnen in der Top 10 kommen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland.
Hannover/Bad Liebenzell - Fiona Liddell gewann in der AK 16 auf dem Platz des GC Hannover den Titel vor den beiden Spielerinnen des Junior Team Germany, Antonia Eberhard und Anna-Theresa Rottluff. Nach Runden von 76, 71 und 72 Schlägen hatte die Spielerin aus Gütersloh drei Schläge Vorsprung auf Eberhard und deren sieben auf die Hubbelratherin Mucki Rottluff. In der AK 16 der Mädchen fanden sich noch fünf weitere Spielerinnen aus NRW in der Top 10 und sorgte so für ein beeindruckendes Gesamtergebnis in dieser Altersklasse: Nina Imhausen (5), Franziska Knötsch (6), Greta Völker und Sophie Hausmann (beide T8) und Carolin Kauffmann (10).
In der AK 18 blieb für Finja Schmale nur der undankbare 4. Platz. Die Düsseldorferin hatte zwei Schläge Rückstand auf die drei Spielerinnen, die schlaggleich ins Stechen um Titel und Medaillen gingen. Samantha Krug vom GC Hubbelrath belegte mit acht Schlägen Rückstand auf das Podium Rang 6.
In der AK 14 gab es eine weitere Medaille für ein Mädchen aus NRW: Anna Ruttert (Düsseldorfer GC) gewann die Bronzemedaille, hatte dabei auf den Silberplatz zehn Schläge Rückstand. Mit Nina Schmitz vom Marienburger GC (T5) und Anna Diederichs (GC Hösel) auf Platz 7 waren noch zwei Spielerinnen aus dem Bereich des Golfverbandes NRW in der Top 10.
Das Bild bei den Jungen sieht nicht so rosig aus. Eine einzige Medaille ging an einen Youngster aus NRW: Justus Heilmann vom GC Bergisch Land war gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder nicht nur der jüngste Teilnehmer dieser DM, die in Bad Liebenzell ausgetragen wurde, sondern holte nach Runden von 79, 74 und 76 auch die Bronzemedaille. Bruder Felix kam mit vier Schlägen mehr auf dem Konto auf den geteilten 5. Platz. Nick Bachem, der von allen Startern der AK 14 die beste Stammvorgabe hatte, kam nach Runden von 80, 81 und 85 Schlägen nur auf einen für ihn sicher enttäuschenden 17. Platz.
In der AK 16 verpasste Julian Hausweiler das Podium nur um einen Schlag. Der Höseler startete nach Runden von 72 und 71 Schlägen im Leaderflight, vergab in der Finalrunde mit einer 75 aber seine Medaillenchancen. Tim Bombosch (Hubbelrath) schaffte es mit 220 Schlägen (76, 71, 73) noch auf Rang 7, wie auch Timo Vahlenkamp. Der Youngster vom GC Teutoburger Wald Halle war am Ende nach Runden von 75, 72 und 75 schlaggleich mit dem Hubbelrather.
Ernüchternd ist das Bild aus NRW-Sicht in der AK 18: Mario Koenigsfeld vom GC Hubbelrath war mit 219 Schlägen (76, 73, 70) der einzige Spieler aus NRW in der Top 10 und belegte Rang 9. Finn Fleer (Hummelbachaue) auf Platz 20 und Maik Lentfort (Anholt) auf Platz 22 hatten immerhin noch den Cut geschafft.
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