Korschenbroich – Bei besten Bedingungen und spätsommerlichen Temperaturen wurden die NRW-Meisterschaften der Altersklasse ab 30 Jahren in Korschenbroich ausgetragen. Gastgeber GC Schloss Myllendonk hatte den Platz in herausragenden Zustand gebracht, die Grüns sehr schnell gemacht und bot den Gästen auch ansonsten einen rundum perfekten Service.
Bei den Frauen bestätigte Nina Birken vom GC Mülheim an der Ruhr ihre Rolle als Favoritin. Die Titelverteidigerin legte am ersten Wettkampftag eine 75 (+3) vor. Mit dieser besten Runde des Turniers hatte Birken vor der Finalrunde schon vier Schläge Vorsprung auf die erste Verfolgerin.
Auch am Finalsonntag lieferte die Mülheimerin eine starke Leistung ab und hatte nach 78 (+6) Schlägen einen Gesamtscore von neun über Par. Die Titelverteidigung war erfolgreich gelungen.
Kirsten Reintgen von VG Sankt Urbanus lag schon nach der Auftaktrunde mit 79 (+7) Schlägen auf dem zweiten Platz. Diesen verteidigte Reintgen zwar mit einer 80 (+8) am Finaltag, aber es wurde im Kampf um Silber noch einmal eng, weil Nadja Semmler vom GC Bergisch Land einen sehr guten Tag erwischt hatte. Semmler war mit 85 Schlägen eher verhalten ins Turnier gestartet, lieferte am Finaltag aber den besten Tagesscore ab und rückte mit der 76 (+4) noch bis auf den dritten Platz vor. Der Rückstand auf den Silber-Rang war auf nur noch zwei Schläge geschmolzen.
Bei den Herren ging es eng zu. Nach der ersten Wettkampfrunde lag Bastian Schmitz vom Dortmunder GC in Führung. Die 74 (+2) reichte aber nicht, um den Titel zu gewinnen.
Clubkamerad Benjamin Ibold war mit einer 77 nicht optimal ins Unternehmen Titelverteidigung gestartet, lieferte aber den zweitbesten Score der Finalrunde vor und hatte mit der 73 (+1) am Ende die gleiche Schlagzahl in den Büchern, wie Bastian Schmitz. Nach Kartenstechen ging Silber an Ibold und Schmitz musste sich mit der Bronzemedaille zufrieden geben.
Den Titel gewann ein Spieler, der seine sportliche Heimat seit vielen Jahren im GC Hösel hat, früher aber beim gastgebenden GC Schloss Myllendonk zu Hause war. Yannick Sieben war mit einer 76 ins Turnier gestartet und lag damit in der großen Verfolgergruppe. Am Finaltag drehte der Athlet des GC Hösel richtig auf und brachte den besten Score des Turniers ins Recording. Da Sieben lange vor dem Leaderflight gestartet war, musste er noch einige Zeit waren, bis er die Gewissheit hatte, dass seine 72 (Even Par) gereicht hat, um den Titel zu gewinnen. Am Ende hatte der neue Meister der AK 30 sogar zwei Schläge Vorsprung auf die beiden schlaggleichen Verfolger.
Den vierten Platz teilten sich Max Götz vom GC Mülheim an der Ruhr und Felix Wartenberg vom GC Gut Lärchenhof. Götz steigerte sich von 78 auf 73 Schläge, während der ehemalige Bundesliga-Spieler vom Lärchenhof zweimal solide spielte und nach Runden mit 75 und 76 Schlägen das Podium um einen Zähler verpasste.
Bester Spieler des GC Schloss Myllendonk war Arndt Magnus, der nach zwei 81er-Runden den 22. Platz belegte.








