Sophie Hausmann vom GC Hubbelrath hat die Buccellati Ladies Italian Open mit einer fabelhaften Finalrunde auf dem geteilten zweiten Platz beendet. Die Deutsche spielte im Golf Club Milano zum Abschluss eine 64 (-8) und verbesserte sich mit insgesamt 207 Schlägen auf neun unter Par. Nur Siegerin Casandra Alexander aus Südafrika lag am Ende drei Schläge vor ihr.
Hausmann war mit Runden von 72 und 71 Schlägen in das Wochenende gestartet. In der Finalrunde fand sie dann früh den Rhythmus, den sie an den beiden ersten Tagen jeweils auf den ersten neun Löchern vermisst hatte.
Neun Birdies brachte Hausmann am Sonntag auf die Karte. Damit gelangen ihr mehr als die Hälfte ihrer insgesamt 16 Birdies des Turniers auf den letzten 18 Löchern. Nur ein Bogey verhinderte eine komplett fehlerfreie Runde.
Neben guten Birdiechancen halfen der 29-Jährigen auch zwei längere gelochte Putts auf Par-3-Bahnen. Dazu gelangen wichtige Par-Saves. Selbst nach ihrem einzigen Schlagverlust blieb der Rhythmus erhalten. Hausmann antwortete unmittelbar mit drei Birdies in Serie und hielt ihren Score auch mit einem starken Up-and-down auf der 17 zusammen.
„Ich habe hier eine gute Einstellung gefunden, hatte Spaß draußen und habe einfach gesagt: Bleib auf dem Gas und spiel trotzdem mit Bedacht. Das hat geklappt“, so die Athletin, die vor allem auf der Epson Tour in den USA zu Hause ist.
Mit ihrer 64 spielte Hausmann die tiefste Finalrunde des gesamten Feldes. Auf der Back Nine mischte sie damit zwischenzeitlich auch an der Spitze mit. Alexander setzte sich auf den Schlusslöchern jedoch ab und gewann nach einer 69 mit zwölf unter Par. Hausmann teilte sich Rang zwei mit der US-Amerikanerin Anna Morgan.
Für die Athletin aus NRW, die im GC Münster-Tinnen mit dem Golf begonnen hat und auch in den Kadern des Golfverbandes NRW gefördert wurde, war insbesondere die Konstanz ihrer Finalrunde entscheidend. Trotz kleiner Unsicherheiten mit dem Driver erspielte sie sich immer wieder gute Möglichkeiten und nutzte diese auf den Grüns.





