Nicolai von Dellingshausen verpasst Sieg knapp

European Tour: Tenerife Open

Teneriffa/Spanien - Nicolai von Dellingshausen (Foto: DGV/stebl) hat auf Teneriffa den zweiten Platz und damit sein bislang bestes Ergebnis auf der European Tour erreicht. Die Serie der zweiten Plätze von Athleten aus NRW in der Beletage des europäischen Profigolfs geht damit weiter.

 

Auf Golf Costa Adeje brillierte der Hubbelrather zunächst mit Runden von 64 und 62 Schlägen, so dass er als Leader in den Moving Day ging.

 

Mit einer 70 verteidigte der Spieler des National Team Germany die Führung und ging von T1 in Finalrunde.

 

Am Finaltag gelang NvD zum Auftakt direkt ein Birdie, aber es folgte ein Bogey, darauf wiederum das zweite Birdie.

 

Der Spieler des Bundesligisten GC Hubbelrath spielte im weiteren Verlauf der Runde nicht schlecht, verlor im Livescoring aber drei Plätze, weil die Konkurrenz teilweise richtig tief ging. Am Ende belohnte der Deutsche sich mit einem Eagle auf der letzten Bahn noch und sicherte sich damit Rang zwei, verbunden mit knapp 150.000 Euro Preisgeld. Die Aussichten von Nicolai von Dellingshausen, sich damit fest im Oberhaus Europas zu etablieren, sind nach diesem Turnier auf Teneriffa sehr gut.

 

“So richtig verdaut habe ich das noch nicht. Natürlich bedeutet mir dieses Ergebnis eine ganze Menge. Es ist irgendwie noch sehr surreal, denn das bedeutet, dass ich wahrscheinlich dieses Jahr weiter auf der European Tour spielen werde. Durch meinen Sprung im Race to Dubai glaube ich, dass ich gute Chancen habe, in ganz viele Turniere reinzukommen. Und dann würde ich natürlich hier auch weiterspielen. Es freut mich, dass sich die ganze Arbeit der letzten Jahr im Ergebnis dieser Woche widergespiegelt hat. Das war jetzt das Highlight. Es ist extrem befreiend, motivierend und ich bin wirklich sehr stolz darauf, dass ich so geduldig geblieben bin. Jetzt werde ich noch ein bisschen feiern gehen, soweit das in der Bubble hier geht“, war Nicolai von Dellingshausen am Abend nach seinem bislang größten Erfolg sichtlich bewegt.

Nicolai von Dellingshausen vom GC Hubbelrath (Foto: DGV/stebl)