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Jannik de Bruyn holt Titel

73. Deutsche Meisterschaften

Valley/Holzkirchen – Jannik de Bruyn vom GC Hösel ist Deutscher Meister 2019. Der Nationalspieler des GC Hösel beerbt durch seinen Triumph Nick Bachem. Der Athlet des Marienburger GC hatte zwei Runden lag vorne mitgespielt, musste sich am Ende aber mit Platz neun begnügen.

Jannik de Bruyn war mit drei Schlägen Rückstand auf den Leader in die Finalrunde gestartet. Früh gelang es dem Nationalspieler mit Birdie auf Birdie, kräftig Druck auf den Daniel Schmieding aufzubauen. Nach seinem vierten Birdie auf Bahn 11 übernahm der Spieler des GC Hösel erstmals die Führung, nicht zuletzt, weil der 33-jährige Bayer zu dem Zeitpunkt nach zwei Bogeys bei nur zwei Birdies für den Tag nur bei Even Par lag.
Florian Schmiedel, der als dritter Athlet im Leaderflight gestartet war, brachte sehr lange gar kein Birdie auf die Karte und lag nach zwei Dritteln der Finalrunde schon vier Zähler hinter Jannik de Bruyn. Am Ende unterschrieb der Hubbelrather eine 74 (+2) und rutschte noch bis auf Rang sieben ab.
Den Kampf um den Titel machten nur noch Jannik de Bruyn und Daniel Schmieding unter sich aus. Nach dem Birdie auf Bahn 16 hatte der Höseler zwei Schläge Vorsprung und brachte diese letztlich nach Hause. Dabei wurde es auf Bahn 18 nochmal eng, als der Abschlag des Sportsoldaten etwas nach links ging und das Anspiel auf das Grün aus dem Rough über das große Gewässer führte. Aus ähnlicher Lage hatte der Spieler aus dem Kader von Bundestrainer Ulli Eckhardt am Vortag ein Doppelbogey kassiert. Nicht so auf der Finalrunde! Eiskalt knallte de Bruyn den Ball auf das Grün und in dem Moment war allen klar, dass der neue Deutsche Meister vom GC Hösel kommt. Mit Runden von 68, 64, 71 und 68 Schlägen hatte der Sportsoldat mit gesamt -17 zwei Schläge Vorsprung auf den Silbermedaillengewinner.

Jannik de Bruyn feierte seinen bislang größten Titel und fühlte sich nach dem Triumph rundum gut: „Ich könnte mich nicht besser fühlen. Auf den ersten elf Bahnen habe ich die Schläge aufgeholt, die ich vorher noch an Rückstand hatte. Danach ging es von Loch zu Loch nur noch hin und her. Am Ende war ich der etwas Glücklichere. Ich fand es mega, das Turnier hier in München Valley zu spielen. Das ist ein cooler Austragungsort für eine Deutsche Meisterschaft und ich hoffe, dass das Turnier in den nächsten Jahren auch hier stattfinden wird.“

Top 10


Neben dem neuen Deutschen Meister, de entthronten Titelverteidiger und Florian Schmiedel schaffte es bei den Herren auch noch Brandon Dietzel vom GC Essen-Heidhausen in die Top 10.
Bei den Damen waren Anna Lina Otten vom Bundesliga-Aufsteiger Düsseldorfer GC und Samantha Krug vom GC Hubbelrath die einzige Spielerinnen aus NRW, die es in die Top 10 schaffte. Beide landeten mit einen Gesamtscore von vier unter Par neun Schläge hinter den Podiumsplätzen.


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