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Hubbelrath holt Silber

Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga

Alveslohe – Der GC Hubbelrath hat sich beim Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga die Silbermedaille gesichert. Im Finale unterlag die Truppe von Roland Becker gegen eine sehr stark besetzte Mannschaft aus Stuttgart.
Bronze sicherte sich der GC Hösel nach einem überaus spannenden Duell mit Titelverteidiger GC Mannheim-Viernheim.


Der Stuttgarter GC Solitude war mit einer 3:1-Führung aus den Vierern in die kurze Mittagspause gegangen. Am Nachmittag sah es relativ früh in den Einzeln schon sehr gut für die Männer um Trainer Peter Wolfenstetter aus.
Am Ende fiel der Sieg mit 8:4 deutlich aus. Für Roland Becker, den Trainer des geschlagenen Teams war diese Niederlage aber kein Beinbruch, denn Becker anerkannte, dass Stuttgart über die Saison gesehen und auch hier im großen Finalturnier überragende Leistungen abgeliefert hatte: „Wir waren heute definitiv nicht gut genug, um Stuttgart zu schlagen. Stuttgart hat richtig gut gespielt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Und dann reicht es nicht. Stuttgart hat die Südstaffel dominiert, haben die beste Saison gespielt und sind verdient Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Ich bin froh, die Silbermedaille zu gewinnen, auch wenn es für mich fast ein neues Gefühl ist. Das hatten wir schon lange nicht mehr.“

Stechen um Bronze


Der Kampf um die Bronzemedaille verlief deutlich spannender und musste im Stechen entschieden werden, nachdem sich in den regulären Matches ein 6:6 ergeben hatte.
Schon die Vierer am Vormittag waren alle bis zum 18. Grün gegangen und trotzdem führte der GC Mannheim-Viernheim mit 3:1.
In den Einzeln lieferte Hösel dann aber mächtig ab. Die ersten drei Punkte gingen nach Ratingen wobei Jannik de Bruyn mit seinem 5&3-Sieg gegen Constantin Meier das klarste Ergebnis erzielte.
Am Ende lief es auf das letzte Match hinaus. Wenn Christopher Huvermann hier gegen Marc Hammer die Oberhand behalten würde, wäre ein Stechen perfekt.
Und tatsächlich: Der Spieler aus dem Ruhrgebiet kämpfte verbissen, um seine Führung ins Ziel zu bringen. Huvermann musste einmal sogar Schuh und Socken ausziehen, weil sein Ball so dicht am Wasser zu liegen kam, dass er ansonsten keinen Stand gefunden hätte.
Mit 2auf holte der Routinier den nötigen Punkt.
Im Stechen behielt der letztjährige Bronzemedaillengewinner die Oberhand über den Titelverteidiger, der nach der Meisterschaft 2018 mit leeren Händen nach Hause reisen wird.
Christian Niesing, der Coach des GC Hösel war mit dem zweiten Edelmetall in Folge mehr als zufrieden: „Das war ein tolles Match und den ganzen Tag super spannend. Auch das Stechen war megaspannend. Es war alles drin, was den Sport ausmacht. Spannung und Vollgas-Emotionen. Es war toll, mit unseren Fans zu feiern. Die Veranstaltung ist vom DGV super gut organisiert. Die Organisation schafft es, dass die Spieler ausgelassen feiern können. Zweimal Bronze hintereinander – das hat schon was!“

Essen in der Relegation gescheitert


Der GC Essen-Heidhausen hatte sich die Meisterschaft in der 2. Bundesliga West der Herren gesichert. In der Relegation um den Aufstieg trafen die Essener auf Rekordmeister Hamburger GC. Der Favorit aus dem Norden musste zwar ordentlich kämpfen, setzte sich aber letztlich doch recht deutlich mit 7:5 durch.

Düsseldorfer GC wieder erstklassig


Die Relegation erfolgreich bestritten haben dagegen die Damen des Düsseldorfer GC. Die Truppe aus Ratingen hatte zuvor schon zweimal als Westmeister den Versuch unternommen, ins Oberhaus zurück zu kehren. Im dritten Anlauf klappte es nun. Auf dem Platz des GC Gatow in Berlin setzte sich der DGC am Ende klar mit 7:2 gegen den GC Hannover durch.

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