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Hausmann und Kauffmann holen Tourkarten

Final Qualifyer der Q-School zur LET

La Manga/Spanien - Die deutschen Damen haben nach einem famosen Jahr 2019 einen überzeugenden Start in die neue Saison hingelegt. Beim Final Qualifyer der Q-School zur Ladies European Tour sicherten sich drei Athletinnen in Schwarz-Rot-Gold den Aufstieg auf die LET, davon zwei aus Nordrhein-Westfalen.


Bundestrainer Stephan Morales war mit dem Abschneiden sehr einverstanden: „Unsere Spielerinnen haben das richtig gut zu Ende gespielt. Am letzten Tag ist es bei solchen Turnieren besonders schwierig, gut zu finishen. Schaut man auf die Namen, die um die Tourkarten mitgespielt haben, sind da etliche gestandene Profis dabei, mit denen unsere Mädels auf Augenhöhe gespielt haben. Das haben sie richtig gut gemacht!“

Sophie Hausmann (Foto: LET/Tristan Jones) war mit ihrer Finalrunde nicht zufrieden und verpasste ihr selbst gestecktes Ziel knapp. Eigentlich wollte die Hubbelratherin in die Top fünf, um so die beste aller erreichbaren Kategorien für die beginnende LET-Saison zu haben. Nach einer 74, zweimal 71 und einmal 73 Schlägen standen die Chancen gut, auch wenn trotz soliden Spiels einige Putts nicht gefallen waren. Mit der abschließenden 75 ging es dann aber eben doch zurück auf den zehnten Platz, den sich die Spielerin aus NRW mit einer weiteren Westdeutschen teilte.


Carolin Kauffmann (Foto: LET/Tristan Jones) vom Marienburger GC sicherte sich mit 72, 74, 75, 71 und 72 Schlägen ebenfalls ihren Platz im Kreise der LET-Profis.
„Es war eine super spannende Woche, die extrem viel Spaß gemacht hat. Viel zur entspannten Grundstimmung hat beigetragen, dass ich gemeinsam mit Sophie Hausmann und meiner Trainerin Alexandra Bönnen gewohnt habe. Insgesamt habe ich sehr solide gespielt und bin superhappy,“ jubelte die Rheinländerin.

Marcus Neumann, Vorstand Sport im Deutschen Golf Verband, sah direkt die Perspektiven, die sich aus dem Endergebnis dieser Q-School ergeben: „Golfdeutschland hat jetzt eine wirklich sehr gute und breite Repräsentanz auf der LET. Das ist sicher auch Ergebnis und Ausdruck einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Ich hoffe, dass möglichst viele der Spielerinnen gute Spielmöglichkeiten bekommen, sich vorne festsetzen und sportlich so auf sich aufmerksam machen können, dass gute Sponsoren die jungen Sportkarrieren unterstützen. Für alle ist es jetzt ein harter und vielleicht auch langer Weg an die Spitze.“

Ergebnisse

 

 

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