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Ben Marckmann holt internationalen Titel

International Matchplay Trophy 2018

Sinsheim – Zum neunten Mal wurde in Baden-Württemberg ein sehr attraktives Jugend-Turnier ausgetragen. Vom 25. bis 28. Juli 2018 fand im GC Sinsheim die International Matchplay-Trophy (IMT) statt. 107 Teilnehmer aus sieben Ländern waren angetreten, den begehrten Pokal zu gewinnen.


Das Turnierformat im Matchplaymodus ist in diesem Bereich als Alleinstellungsmerkmal auch ein Garant für ein starkes Teilnehmerfeld. An den beiden ersten Tagen wurde über zwei Runden eine Zählspielqualifikation absolviert. Nur die jeweils besten 32 Mädchen und 32 Jungen qualifizierten sich für die Matchplays.


Ben Marckmann vom GC Bergisch Land sicherte sich den Titel bei diesem großen Turnier. Der 16-Jährige setzte sich im Finale recht deutlich mit 5&3 gegen den etwas älteren Max Reiß vom GC Mannheim-Viernheim durch.

Der Weg zum Titel


Im ersten Match gewann Ben Marckmann mit 3&2 gegen Roman Lengeling.
Im Achtelfinale ging es gegen Bjarne Wietschorke. Mit 2&1 setzte sich der Bergisch Länder gegen den Hannoveraner durch.
Im Viertelfinale musste der Spieler, der im Kader des Golfverbandes NRW gefördert wird, bis zum 18. Grün gehen, ehe sein 2auf-Sieg gegen Nicolas Eberhard feststand.
Im Halbfinale sparte Ben Marckmann dafür wertvolle Energie, als er Mark Kuhrs vom GC St. Leon-Rot glatt mit 7&5 aus dem Rennen warf.

Stimmen zum Sieg


„Es war ein sehr anstrengendes, aber megageiles Turnier. Ich war sehr gut vorbereitet. Sicherheit hatte mir gegeben, dass Alexandra Bönnen bei der Proberunde dabei war. Dadurch hatte ich einen genauen Matchplan, den ich immer durchgezogen habe. Ich habe immer auf mein aggressives, aber überlegtes Spiel vertraut. Das war wohl der Schlüssel zum Erfolg“, analysierte der Sieger die harten Wertkampftage, bei denen die Hitze, das bergige Gelände und der Modus mit bis zu 36 Löchern am Tag den Jugendlichen wirklich alles abverlangt hatten.


Landestrainerin Alexandra Bönnen war von der Performance ihres Schützlings sehr angetan: „Ben kennt extreme Situationen und war bis zum Ende relativ fit und bei klarem Verstand. Das hilft natürlich. Er hat das ganze Jahr schon gut performt und konnte jetzt endlich den lang ersehnten Sieg holen. Mich freut sehr, dass er bis zum Schluss konsequent geblieben ist und bei sich war. Das war vorher auch mit Katrin Meiß, unserer Sportpsychologin so besprochen und Ben hat das wirklich toll umgesetzt. Es stimmt im Moment einfach sehr viel!“

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