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Bachem holt Titel, Otten Silber

Deutsche Meisterschaften 2018

 

Northeim - Nick Bachem räumt zum Ende der Saison nochmal richtig ab. Kurz nachdem der Spieler des Marienburger GC sich den Titel als Militär-Weltmeister gesichert hat, durfte Bachem sich auch noch über Gold und Pokal bei den Deutschen Meisterschaften freuen, die zum siebten Mal in Folge auf dem Niedersachsen Course des GC Hardenberg ausgetragen wurde. Bei den Damen sicherte sich Anna Otten vom Düsseldorfer GC die Silbermedaille.


Bachem am Ende klar vorne


Bei den Herren kamen bei dieser DM nur drei statt der geplanten vier Runden in die Wertung, weil die erste Runde zunächst wegen Gewitters unterbrochen und am Abend dann annulliert wurde.

Am Finaltag war in der Herren-Konkurenz zunächst noch völlig offen, wer am Ende jubeln wird. Nick Bachem ging nach einer 68 und einer 71 mit zwei Zählern Vorsprung als Führender raus, machte dann aber schnell Nägel mit Köpfen. Nach vier Bahnen lag er bei „drei unter“, nach elf Bahnen sogar bei sechs Schlägen unter Par. Lediglich an Bahn 13 musste er ein Doppelbogey einstecken. Diesen kleinen Patzer bügelte Bachem an Bahn 16 mit einem sauberen Eagle wieder aus.


In meisterlicher Manier notierte der neue Champion auf dem 18. Grün noch ein finales Birdie und ging mit nur 65 Schlägen (-7) vom Platz. Für das Turnier lag Bachem in Summe bei -12 und krönte seine erfolgreiche Saison mit einem weiteren, großen Titel. Sieben Schläge betrug in der Endabrechnung der Vorsprung auf den ersten Verfolger.


„Der Meistertitel hier bedeutet mir unglaublich viel. Es war immer mein Ziel, die Deutsche Lochspielmeisterschaft zu gewinnen. Und es war immer mein Ziel, die Deutsche Herrenmeisterschaft zu gewinnen. Und jetzt, wo ich im ersten Jahr bei den Herren spiele, gleich beides zu gewinnen, ist supergeil. Dazu kommt noch der Umstand, dass ich mich vor drei Wochen bei der IAM an der Schulter verletzt habe und ich seitdem nicht trainieren kann und zudem schlecht schlafe. Aber seitdem spiele ich so gutes Golf, wie noch nie. Für meine letzten vier Turniere liege ich bei 52 unter Par und weiß nicht genau, wo es herkommt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich sehr entspannt an die Sache rangehe. Denn direkt nach der Verletzung habe ich gesagt, dass ich kein Turnier mehr spiele. Mein Arzt meinte dann aber, dass nicht noch mehr kaputt gehen kann, als es jetzt schon der Fall ist. Und so fahre ich einfach zu den Turnieren hin und freue mich, dass ich gerade überhaupt noch Golf spielen kann“, sprudelte es nach dem weiteren Erfolg glücklich aus dem Sieger hervor.


Mit Laurenz Schiergen vom GC Hummelbachaue schaffte es ein weiterer Athlet aus Nordrhein-Westfalen, bei der DM in die Top 10 zu kommen. Der Youngster aus dem Junior Team Germany brachte Runden mit 75, 68 und 74 Schlägen nach Hause.

Otten holt Silber


Bei den Damen gab es vorneweg eine Esther Henseleit, die in einer anderen Galaxie Golf spielte und sich am Ende mit 18 Schlägen Vorsprung den Titel sicherte.


Dahinter ging es im Kampf um Silber und Bronze eng zu. Bis zum letzten Putt war nicht absehbar, wer welches Edelmetall mit nach Hause nehmen wird. Am Ende sollte sich Anna Otten knapp mit 284 Schlägen (-4) durchsetzen und die Vizemeisterschaft sichern. Dabei scorte die Spielerin des Düsseldorfer GC eine starke Finalrunde von nur 68 Schlägen (-4).

Otten war von ihrem Abschneiden sehr positiv überrascht: „Ich hätte niemals gedacht, dass ich hier Zweite werde. Ich habe das auch richtig genossen - den ganzen Finaltag und hier in der Competition zu spielen. Das war ein tolles Gefühl und ich glaube, das ist auch der Grund, warum die Runde so gut war. Ein Knackpunkt heute war Bahn 12. Da habe ich einen Zwölf-Meter-Putt über eine Welle zum Birdie gelocht. Da habe ich gemerkt, dass heute was geht und ab da wollte ich dann auch mehr. Dann kam direkt an Bahn 13 noch ein Birdie hinterher. Das fühlte sich richtig gut an und ich bin wahnsinnig zufrieden.“


Caroline Kauffmann vom Marienburger GC begann mit einer 80 wenig verheißungsvoll, schob dann aber zwei 68er-Scores nach. Am Finaltag reichte die 70, um im Endklassement auf Rang 5 zu landen.


Ebenfalls noch in der Top 10: Sophie Witt vom GC Hubbelrath, die mit Runden von 73, 73, 70 und 74 Schläge auf Rang 7 landete.

Ergebnisse Damen

Ergebnisse Herren

 

 

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